Wie entstehen eigentlich Krampfadern?

Krampfadern entstehen aus venösen Gefäßen, die für den Rücktransport des „verbrauchten“ Blutes zuständig sind. Im Gegensatz zu den Arterien besitzen die Venen nur eine schwache Bindegewebs- und Muskelhülle. Sie sind somit gegen Druck wenig widerstandsfähig.

Fotolia_Venenklappen

In den Venen gibt es Venenklappen, die als Rückschlagventile fungieren, und das Blut so, in Verbindung mit der Muskelpumpe etagenweise zum Herzen transportieren. Erfolgt nun auf Grund eines erhöhten Venendruckes oder einer Bindegewebsschwäche eine Wandaufweitung im Bereich einer solchen Venenklappe, so geht die nach unten blutzurückhaltende Funktion dieser Klappe verloren und der Druck auf die nächst untere Klappe bzw. Vene vergrößert sich.
 
Dies führt zu einer weiteren Belastung und Zerstörung der darunter liegenden Venen und Venenklappen. Dies kann soweit fortschreiten, dass zuletzt die gesamte Vene ausgeleiert ist, und somit der Blutfluss nach oben stagniert bzw. sogar eine Richtungsumkehr nach unten stattfindet. Das tiefe Beinvenensystem wird durch diese zusätzliche Blutmenge belastet und kann geschädigt werden - Krampfadern entstehen.

Medizinische Stützstrümpfe wirken vorbeugend und entlastend

Durch den eingearbeiteten Druck wirken medizinische Stützstrümpfe von außen auf die Beinvenen ein. Die Venenklappen werden unterstützt, ein Blutstau wird verhindert und die Beine sind leicht und entspannt.

WICHTIG: Bei Venenbeschwerden sollten Sie Ihren Hausarzt oder einen Venenspezialisten aufsuchen!

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